FAIRmade e.V. Kassel
Herausforderung soziale Nachhaltigkeit
Der gemeinnützige FAIRmade e.V., gegründet im August 2009, verleiht ein Siegel für sozial und nachhaltig hergestellte Produkte. Damit unterstützt der Verein Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Integrationsbetriebe sowie Betriebe und Unternehmen, die geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung stellen. Der Verein bewirbt das Siegel und fördert die Vermarktung der gekennzeichneten Produkte und Dienstleistungen.
In den mehr als 700 anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland werden immer häufiger wirtschaftlich verwertbare Arbeitsleistungen in Form von Eigenprodukten erbracht. Die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung dieser meist komplexen und originären Erzeugnisse bietet den Werkstätten für behinderte Menschen ein immer wichtiger werdendes Standbein zur Sicherung von Arbeitsplätzen.
Neben klassischen Werkstatt Produkten wie Holz-Spielzeug, Kerzen und Seifen erstreckt sich das Sortiment heute von Nahrung- und Genussmitteln, wie Konfitüren, Obst und Gemüse, Weinen und Mineralwasser, über hochwertig handwerklich hergestellte Designprodukte, z.B. Accessoires für den Wohnbereich oder die Aluminium-Möbel aus der Möbel-Manufaktur, bis hin zu Dienstleistungen im Hotelbereich.
Als Teilnehmer des Marktes ergeben sich für die o.g. Sozialunternehmen hieraus grundlegend veränderte Anforderungen in der Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen.
FAIRmade e.V. möchte die Herkunft dieser vielfältigen Eigenprodukte und Dienstleistungen für die Verbraucher sichtbarer machen und damit das Thema „Herausforderung soziale Nachhaltigkeit“ stärker in das öffentliche Interesse rücken.
Diese soziale Verantwortung, der Beteiligung von Menschen mit Behinderung in der Herstellung dieser Produkte und Erbringung der Dienstleistungen, prägt das Handeln in diesen sozialen Unternehmen. Sie stellen sich der Integration von Menschen mit Behinderung in den Wertschöpfungsprozess in einem besonderen Maße und verdienen damit eine besondere Aufmerksamkeit.
Nach festgelegten Kriterien und Richtlinien werden Produkte und Dienstleistungen aus Werkstätten für behinderte Menschen mit dem Siegel „FAIRmade“ gekennnzeichnet. Dabei stehen neben den immer wichtiger werdenden wirtschaftlichen Aspekten besonders die persönliche und berufliche Förderung der behinderten Menschen und damit deren Integration im Vordergrund.
Der Verein ist für die Vergabe und Bekanntmachung des Siegels „FAIRmade“ verantwortlich und leistet somit unter ethischen Gesichtspunkten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit.
Förderer des FAIRmade e.V. unterstützen uns mit Beiträgen, zeitlich befristeten Fördergeldern für das Projekt oder mit persönlichem Engagement und Know-how.
Weitere Informationen finden Sie unter www.FAIRmade.de
FAIRmade e.V. Kassel
Kirchbaunaer Str. 19
34225 Baunatal
Telefon 0561/94951-224
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Ansprechpartner:
Frank Beyer – Mitglied des Vorstandes




